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BMW, Daimler, VW – DAX zeigt die Rücklichter

Seit dem Tief in der vergangenen Woche schoss der DAX um rund acht Prozent nach oben. Wie bereits im ersten Quartal waren allerdings nicht alle Indexmitglieder an der Rally beteiligt. Vor allem ein Sektor sticht derzeit mit Schwächesignalen hervor und scheint den Anschluss zu verlieren.

Die Performance-Daten der vergangenen fünf Handelstage sind eindeutig: An den Automobil-Aktien ging die stramme Erholung zu einem Großteil vorbei. Im Ranking liegen die Papiere von VW auf dem letzten Platz und stehen nahezu unverändert, BMW rückten nur um knapp drei Prozent und Daimler um immerhin fünf Prozent vor. Im ersten Quartal waren die Auto-Titel noch auf der Überholspur und profitiert stark von der massiven Euro-Abwertung.

In China verspekuliert?

Inzwischen sind Investoren mit Blick auf die Wachstumserwartungen wohl etwas vorsichtiger geworden. Der Kursrutsch an den chinesischen Aktienmärkten, bei dem rund vier Billionen Dollar an Marktwert vernichtet wurden, könnte sich auch negativ auf die Konsumentennachfrage auswirken. Diese Sorgen scheinen aber eher unbegründet, denn Aktien machen mit durchschnittlich rund sechs Prozent nur einen geringen Anteil am Haushaltsvermögen aus. In 2008, als der chinesische Aktienmarkt ebenfalls kräftig korrigierte, kletterten die Konsumausgaben um knapp zehn Prozent. Der Crash dürfte wenn überhaupt nur negative Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne haben, denn viele Industrie-Konzerne sind mit einem guten Teil ihrer Gewinne am Kapitalmarkt investiert.

Im gestrigen Chart-Webinar haben wir den chinesischen Aktienmarkt und die Auswirkungen auf die europäischen Börsen sowie die Rohstoffe genauer beleuchtet. Die Aufzeichnung können Sie sich hier anschauen:

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Daimler bleibt der Favorit

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Die drei Charts von BMW, Daimler und VW zeigen es deutlich: Während der DAX bereits zu Wochenbeginn seinen Abwärtskanal nach oben verlassen hat, sind die Automobil-Werte noch im bearischen Chart-Muster gefangen. BMW und VW prüfen derzeit noch ihre richtungsweisenden Ausbruchsniveaus, die sich bisher als Unterstützung bewährt haben. Wer für den Sektor optimistisch ist, kann mit engen Stopp einsteigen und so das gute Chance-Risiko-Verhältnis nutzen. Allerdings spricht die Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt gegen einen Einstieg. Das beste Kursbild liefert derzeit noch Daimler, der Wert korrigierte deutlich weniger als BMW und VW und notiert bereits wieder über seinem Monatsmittelwert.

Posted in: Aktien, Deutschland

About the Author:

Franz-Georg Wenner ist regelmäßiger Gast beim Deutschen Anlegerfernsehen und gern gesehener Vortragsredner. Er hält regelmäßig Webinare und referierte unter anderem beim Verein Technischer Analysten Deutschlands (VTAD). Bei BÖRSE ONLINE war er sechs Jahre Online-Koordinator und Redakteur mit den Schwerpunkten Nebenwerte Deutschland, Zertifikate und Technische Analyse. Zusätzlich betreute er für die Commerzbank den Zertifikate-Newsletter ideas daily. Bereits seine Diplomarbeit im Fachbereich BWL der Uni Düsseldorf beschäftigte sich mit der Intermarket-Analyse.

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