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By 23. November 2015 Read More →

US-Nebenwerte vor Kaufsignal – DAX knackt doppelten Widerstand

Die vergangenen Handelstage waren ein Beleg dafür, was an der Börse möglich und zu erwarten ist, wenn die Mehrheit der Anleger eine bestimmte Meinung hat und auf dieser Seite des Marktes  entsprechend positioniert ist. Oder anders ausgedrückt: meist kommt es anders als die Masse denkt.

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

hinter uns liegt eine Handelswoche, die für uns Anleger sehr überraschend verlaufend ist – wenigstens meiner bescheidenen Meinung nach. Denn wer hätte nach den feigen Anschlägen in Paris und nach dem schwachen Handelsverlauf der Vorwoche in den USA schon damit gerechnet, dass der DAX die runde Marke von 11.000 Punkten nicht nur angreifen, sondern auch überwinden würde?

Immerhin wurde in diesem Zusammenhang auch gleich der sehr hartnäckige Widerstand der viel beachteten 200- Tage- Linie geklärt. Hier geht es zum Expose des Herbstangebots

Dieser Meinungsumschwung zeigt sich natürlich nicht nur in den großen Indizes, sondern auch in den wichtigen und richtungsweisenden kleinen Aktien und Nebenwerten. Wie ich hier schon häufig beschrieben habe, reagieren die kleinen Unternehmen sehr sensibel auf zyklische Veränderungen und sind daher einer der besten Indikatoren für den zukünftigen Konjunkturverlauf. Daher sollten wir  Anleger in den kritischen Börsenphasen und wenn wichtige Weichen gestellt werden, die so genannten „Small Caps“ immer gut im Blick behalten. Denn in der Regel laufen diese den bekannten Indizes wie DAX, Nasdaq und Dow Jones häufig vorweg und geben uns auf diese Weise einen Fingerzeig auf den wahrscheinlichsten Verlauf der großen Indizes in der näheren Zukunft.

Nebenwerte stehen ganz knapp vor einem Kaufsignal

Wie Ihnen die folgende Grafik zeigt, stehen die viel beachteten amerikanischen Nebenwerte nur ganz knapp vor einem bedeutenden Kaufsignal der P & F Technik. Im Sommer ist die seit mehreren Jahren intakte Aufwärtstrendgerade unterschritten worden. Nun aber- nach nur wenigen Wochen, sieht es so aus, als wäre dies ein Fehlsignal gewesen. Denn mit aller Macht versuchen die Käufer die markante Gerade, die den Unterschied zwischen Aufwärts und  Abwärtstrend ausmacht, zurückzuerobern.

Ende September (Ziffer 9) scheiterte der erste Versuch der Bullen, von unten kommend, exakt an der Geraden. Es bildete sich ein neues markantes Zwischentief bei 1.080 Punkten. Sehr deutlich war aber das Kaufinteresse auf diesem Niveau und im zweiten Anlauf klopfte die positive X-Achse an der wichtigen Gerade kurz an, konnte sie aber nicht nachhaltig überwinden. Die Bullen benötigten eine verdiente Atempause, die Sie in Form der aktuellen 0- Spalte erkennen können. Dies ist aber kein Beinbruch, da man nun erkennt, dass der nächste Angriff auf die Abwärtstrendgerade nur aufgeschoben ist – nicht aufgehoben. Es fehlen nur noch wenige Punkte und es würde sich oberhalb von 1.180 eine neue X-Spalte bilden, die die Abwärtstrendgerade knacken würde.

Dies wäre nicht nur für den Russel Index der Nebenwerte, sondern für den gesamten wichtigen US- Markt, der natürlich auch die übrigen Aktienmärkte lenkt, ein Signal mit wahrscheinlich länger andauernder Wirkung. Denn oberhalb von 1.180 bzw. 1.190 Punkten würde gleich ein dreifaches Kaufsignal generiert, da die aktuelle X-Achse nicht nur die Widerstandsgerade, sondern auch zwei vorhergehende X- Spalten überspringen würde. Ein Kaufsignal also, welches ein echter Befreiungsschlag wäre und die bereits begonnene Jahresendrally deutlich verstärken sollte.

DAX oberhalb von 11.000 Punkten

Das Werk ist vollbracht – fast schon ganz typisch in einer Woche, in der man es nicht erwartet hätte, haben die Käufer den DAX über die Hürde der 200- Tage- Linie geschoben und die runde Marke von 11.000 Punkten geklärt. Das nenne ich einen Überraschungs-angriff – nach den feigen Angriffen in Paris auf das Leben, die Gesundheit und die Freiheit von unschuldigen Menschen.

Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, zeige ich Ihnen hier den besonnen P & F Chart des DAX. Gut erkennen Sie an der rechten positiven X-Achse, wie überlegen die Kraft der Nachfrage derzeit ist.

Ebenfalls zeigt der Chart die Bedeutung der Kursregion von 11.050 Punkten, dessen doppelter Widerstand geknackt ist. Bis in die Gegend von etwa 11.700 Punkten stellen sich dem DAX keine starken Herausforderungen im Sinne der P & F Technik entgegen. Neben der positiven Jahreszeit für den Aktienmarkt, verstärkt auch durch den Präsidentschaftszyklus, deutet auch die Charttechnik eindeutig auf das Lager der Bullen. Nutzen Sie also das günstige Zeitfenster und seien Sie etwas offensiver als üblich. Genau so habe ich es auch in meinem Premiumbrief in den vergangenen Tagen gemacht und weitere Empfehlungen auf aussichtsreiche und von relativer Stärke geprägte Einzeltitel gegeben.

Umgekehrt sollten Sie das derzeit negative Szenario, welches man an der Börse immer im Blick behalten muss, nicht aus den Augen verlieren. Dies ist das Unterschreiten der Region von 10.650 Punkten. Unterhalb davon wäre der Weg frei in Richtung der aufsteigenden Unterstützungsgerade. Dies hört sich aktuell unwahrscheinlich an, aber wie wir alles wissen ist an der Börse (fast) nichts unmöglich – wie die vergangene Woche gezeigt hat.

Genau für den Fall einer jederzeit an der Börse möglichen negativen Überraschung ist mein Herbstangebot für Sie eine attraktive Möglichkeit Ihr Depot zu stabilisieren und konstante börsenunabhängige Erträge zu generieren.

Ihr Klaus Buhl

 

Posted in: Gastbeiträge

About the Author:

Klaus Buhl ist seit über 15 Jahren als Portfoliomanager und Analyst tätig und betreibt u.a. das Portal www.libra-invest.de. Dort erhalten Sie praktische Hinweise über die sinnvolle Kombination von marktneutralen bzw. vermögensverwaltenden Strategien in Abhängigkeit vom jeweiligen Börsenzyklus. Ein kostenloser Newsletter informiert regelmäßig über neue Entwicklungen. „Ich verspreche Ihnen keinen schnellen Reichtum, aber konstante Performance und regelmäßige Erträge in jeder Marktphase. Aber vor allem: Keine Verluste mehr!”

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