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By 24. August 2015 Read More →

DAX – sind wir eher „unten“ oder „oben“?

Nun liegt die aufregendste Handelswoche des Sommers endlich hinter uns, in der entgegen meiner Erwartung neue Tiefs generiert wurden. Obwohl der DAX ein neues Tief markiert hat – im Gegensatz übrigens zum EuroStoxx, ist die Lage meiner Meinung nach nicht so dramatisch, wie es ihnen die Medien „verkaufen“ wollen.

Liebe Leserinnen und Leser,

aber natürlich haben sich einige wichtige Parameter ins Negative verschoben – obwohl ich die Reaktion darauf für übertrieben halte. Ich bin mir relativ sicher, dass das Thema China wegen des Sommerlochs viel zu heiß serviert wird. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass sich die amerikanische Notenbank FED noch einmal sehr genau überlegen wird, ob sie die Zinsen wirklich im September anheben will – trotz des damit einhergehenden Verlusts von Glaubwürdigkeit.

Wie schon oben angedeutet, will ich den übergeordneten Aufwärtstrend im DAX noch nicht aufgeben – obwohl das berühmte „Stockpicking“ jetzt immer wichtiger wird. Dafür ist nämlich das konjunkturelle Umfeld trotz allem noch viel zu positiv. Natürlich zählt an der Börse nur die Zukunft und wir müssen uns jeden Tag fragen, was noch besser werden kann, damit die Kurse weiter steigen.

Umgekehrt habe ich aber noch keinen Crash erlebt, der ohne einen starken Rückschlag der Konjunktur oder durch große Probleme im Bankensektor ausgelöst wurde. Daher gehe ich davon aus, dass wir „einfach nur“ eine Konsolidierung von etwa 15 % erleben, die auch in einem gesunden Aufwärtstrend keine Seltenheit ist. Einzig wegen der Liquiditätsschwemme der vergangenen Jahre haben wir diese Angewohnheit der Märkte vielleicht vergessen. Ich gehe davon aus, dass es auch diesmal sinnvoll ist, gute Titel und Value Fonds in der gegenwärtigen Schwächephase einzusammeln – und nicht in Panik zu fliehen.

Erinnern Sie sich daran, dass der Grundstein für eine gute Performance in der Baisse gelegt wird. Daher ist es auch genau jetzt interessant, mit mir gemeinsam beim privaten Bankhaus Metzler zu sehr fairen Bedingungen (kein Ausgabeaufschlag, keine versteckten Kosten) ein Berater- Depot zu eröffnen, welches ich genau an Ihre Ziele anpasse. Selbstverständlich beobachte ich ihre Anlagen konsequent und zeige ihnen die Marktphasen, in denen man eher offensiv oder eher defensiv agieren sollte.

Der folgende Chart zeigt Ihnen, dass die Gegend etwas oberhalb von 10.000 eine gute Umkehrgelegenheit darstellt, die mindestens für den ersten Anlauf eine starke Gegenbewegung auslösen sollte. Hier in dieser Region erwarte ich, dass die ersten Schnäppchenjäger mutig auf den Plan treten – denn wie schon einmal gesagt, das konjunkturelle Umfeld ist besser als es sich heute anfühlt.

Wenn man nun die Emotionen ausblendet erkennt man, dass wir in der Umgebung fast idealtypische Unterstützungen vorfinden und außerdem der DAX wie auch die wichtige US-Leitbörse stark überverkauft ist. Daher erwarte ich nun eine Gegenbewegung bis etwa 10.800 Punkte.

Der innere Markt

Die folgende Grafik zeigt Ihnen die Relation der Aktien im wichtigen S & P 500 Index, die oberhalb ihrer 50- Tage- Linie handeln. Nur noch 36 % der großen Werte werden von dieser wichtigen Unterstützungen getragen (per 20.8, die Daten werden erst abends aktualisiert). Damit sind die amerikanischen Standardwerte bereits nach objektiven Kriterien gemessen recht stark überverkauft und nahe ihrer unteren extreme Zone.

Auch dies deutet darauf, dass wir objektiv „eher unten als oben“ sind. Allerdings kann man daraus nicht ablesen, wann die Gegenbewegung einsetzt, ob dies schon heute sein wird oder erst in der kommenden Woche.

Denn wie hier schon mehrfach geschildert, sind die Indikatoren des „wahren Marktes“ keine Timingindikatoren sondern ein Hinweis darauf, wie es heute unterhalb der Oberfläche der Indizes bestellt ist. Konkret kann Ihnen also kein Mensch sagen, wie lange es noch dauern wird, bis der Markt „China“ nicht mehr als grundlegendes Problem ansieht. Aber auch der aktuelle Kursrutsch wird sich bald wie ein Buschfeuer ganz von alleine ausbrennen.

Bitte beachten Sie auch, dass wir uns in einer Region des Indikators aufhalten, von der aus in den vergangenen Monaten häufig Erholungen stattgefunden haben. Diese begannen typischerweise stets dann, wenn der Pessimismus sehr hoch war, es kaum vernünftige Argumente zum Investieren gab – und die Medien hysterisch waren. Also ähnlich wie jetzt.

Falls Sie Fragen zu meiner Dienstleistung haben, rufen Sie mich doch gerne einfach an: 0228 915 614 81. Oder senden Sie mir eine E-Mail an klaus.buhl@libra-invest.de mit einem Terminvorschlag für eine Telefonat oder ein Treffen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommer-Woche und viel Erfolg mit Ihren Investitionen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Klaus Buhl

Posted in: Gastbeiträge

About the Author:

Klaus Buhl ist seit über 15 Jahren als Portfoliomanager und Analyst tätig und betreibt u.a. das Portal www.libra-invest.de. Dort erhalten Sie praktische Hinweise über die sinnvolle Kombination von marktneutralen bzw. vermögensverwaltenden Strategien in Abhängigkeit vom jeweiligen Börsenzyklus. Ein kostenloser Newsletter informiert regelmäßig über neue Entwicklungen. „Ich verspreche Ihnen keinen schnellen Reichtum, aber konstante Performance und regelmäßige Erträge in jeder Marktphase. Aber vor allem: Keine Verluste mehr!”

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