By 28. Januar 2016 Read More →

Wie reagiert der Ölpreis auf große Schneestürme?

Ein Schneesturmereignis erster Güte hielt zuletzt die US-Ostküste in Atem. Die Warnungen vor solchen Ereignissen schlagen in den USA hohe Wellen. Die Regale der Supermärkte sind leer, der „Day after tomorrow“ ist regelmäßig gekommen. Und natürlich steigt der Ölpreis.

Die US-Wetterbehörde NOAA führt über die Winterstürme eine präzise Statistik. Seit dem Jahr 1980 fanden neunzehn Ereignisse der Kategorien 3, 4 oder 5 statt, wobei 5 die extremste Kategorie darstellt. Es ist durchaus verwunderlich, dass sich zehn dieser Stürme – und damit mehr als die Hälfte – auf die vergangenen sechs Jahre konzentrieren. Klimawandel einmal anders.

Wir wollten wissen, wie sich der Ölpreis um ein Sturmereignis herum entwickelt. Wir bilden nachfolgend den Durchschnittsverlauf fünf Tage vor bis zehn Tage nach Beginn ab.

Die durchschnittliche Dauer eines großen Schneesturms beträgt knapp drei Tage. Nach dem Ende kommt es üblicherweise zu einem Rücksetzer.

Die US-Wetterdienste erwarten, dass der aktuelle Sturm „Jonas“ in der Nacht von Samstag auf Sonntag endet. Für viele Ostküstenbewohner sollte der Sonntag mit einem blauen Himmel beginnen. Die Temperaturen könnten den Nullpunkt übersteigen.

Ausschließen lässt sich eine Fortsetzung des Ölpreisanstiegs nach dem Abflauen des Sturms nicht. Doch aus statistischer Sicht erscheint dies nicht sehr wahrscheinlich.

Der Kältepol über Neufundland begünstigt die Entstehung von US-Winterstürmen. Für Europa bedeutet eine solche Wettersituation häufig Schmuddelwetter im Rahmen einer nassen Westwindlage.

Robert Rethfeld Wellenreiter-Invest

P.S. Ein kostenloses 14tägiges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de

About the Author:

Robert Rethfeld betreibt die Internetseite Wellenreiter-Invest. Kernprodukt ist ein handelstäglich erscheinender Börsenbrief. Auch ein kostenloses 14-tägiges Schnupperabonnement ist möglich. Die Aufmerksamkeit gilt Langfristentwicklungen, Zyklen und saisonalen Mustern sowie der Verschiebungen des smarten Geldes. Zusätzlich werden die Positionierungen der kommerziellen Händler und Großspekulanten analysiert („CoT-Daten“). Rethfeld ist TV-Interviewpartner und Mitglied der Vereinigung technischer Analysten (VTAD). Er lebt im Vordertaunus, wo er sich als Vorsitzender einer Freien Wählergemeinschaft kommunalpolitisch engagiert.

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