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By 29. April 2013 Read More →

Billionen verpuffen wirkungslos

Nun sind sie also angebrochen, die statistisch betrachtet sechs schwächeren Börsenmonate. Ob sich „Sell in May and go away“ auch in diesem Jahr wieder bewährt, werden wir sehen. Und mit etwas Glück schon in dieser Woche.

 

 

Mit jeweils knapp über 27 Prozent vermeldeten Spanien und Griechenland in der abgelaufenen Woche neue Rekordmarken. Nicht im Wirtschaftswachstum natürlich, sondern in der Arbeitslosenquote. Aus Frankreich kamen diesbezüglich die schlimmsten Zahlen seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Da zudem auch der Ifo-Index nachgab und die Daten zur Entwicklung des US-BIP hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben und neue Hinweise auf eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik Chinas die Runde machten, reagierten die Aktienmärkte mit dem altbekannten Reflex: Sie stiegen. Sie stiegen, weil miese Wirtschaftsdaten ja die Aussicht auf eine weitere Zinssenkung durch die EZB erhöhten.

Nun ja. Niemand, der krank ist, freut sich, wenn die Dosis der Tabletten erhöht wird, die schon bis jetzt nicht geholfen, wohl aber heftige Nebenwirkungen haben. Aktienanleger ticken da offenkundig anders.

Eine heftige Dissonanz zeichnete sich derweil zwischen dem Präsidenten der EU-Kommission und dem Kanzleramt ab. Obwohl die Verschuldung der Euro-Staaten 2012 weiter kräftig zulegte, forderte Manuel Barroso in ungewohnt deutlicher Weise, dass es mit dem Sparen nun langsam genug sein und man das Reformtempo drosseln müsse. Was aus Berlin sofort nicht minder deutlich abgelehnt wurde.

Der Europa angeblich einende Euro, der bei nüchternerer Betrachtung durchaus janusköpfig ist und auf seiner Rückseite einen Spaltkeil trägt, entflammt also erneut die Gemüter. Dass die Kanzlerin vor der Bundestagswahl in knapp fünf Monaten Härte zeigt, ist nachvollziehbar. Andere sehen den Euro selbst als mitverantwortlich für die heutigen Probleme, als unzureichend geplantes, gescheitertes und vor allem immer teureres Experiment.

Und mit der „Alternative für Deutschland“ hat nun auch die Bundesrepublik eine Euro-kritische Partei, die es in den Bundestag schaffen will. Wer sind diese Leute, was wollen Sie?

 

Ich sprach mit Wolf-Joachim Schünemann, dem Landesvorsitzenden der Alternative für Deutschland in Bayern.

 

Herr Schünemann, „zerbricht der Euro, zerbricht Europa“, sagt die Bundeskanzlerin. Stimmen Sie dem zu?

Schünemann: Nein, da es Europa schon vor dem Euro gegeben hat und das auch in Zukunft so bleiben wird. Europa ist bunt und vielfältig. Die Länder und Regionen Europas unterscheiden sich aber auch in sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. Genau für diese Vielfalt lieben wir Europa.

Das Handelsblatt veröffentlichte jüngst eine Umfrage zum Euro, die auch von Finanzminister Schäuble aufgegriffen wurde. Danach ist in der deutschen Bevölkerung 2012 die Zustimmung zum Euro deutlich gestiegen. BILD kam kurz später zu einem gegensätzlichen Ergebnis. Was stimmt denn nun?

Schünemann: Bislang wurden die Bürger in Deutschland zu keiner einzigen Entscheidung zur „Rettung“ des Euro mitgenommen. Die meisten dieser Rettungsversuche wurden immer wieder verändert, erweitert und verstoßen permanent gegen die Maastricht-Kriterien. Verständlicherweise haben die Bürger immer mehr Angst, dass sie ihre Ersparnisse verlieren werden und die Inflation steigt. Angst und der Vertrauensverlust in die eigene Währung sind das Schlimmste, was uns passieren kann. Herr Schäuble hat herzu viel beigetragen, da er jede Woche eine neue „Wahrheit“ kundtut.

Was denken Sie, wie das Euro-Experiment ausgehen wird, wenn EU, Berlin, EZB und IWF ihre derzeitige Politik fortsetzen?

Schünemann: Sofern das Diktat der Sparmaßnahmen weiter fortgesetzt wird, kommt es zwangsläufig zu sozialen Unruhen in den betroffenen Ländern. Schauen Sie sich schon heute die Straßenschlachten in Griechenland und Spanien an. Nicht ohne Grund warnt die UNO vor sozialen Spannungen in Europa. Arbeitslosenquoten von mehr als 27 Prozent und eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent sind Brandherde, die auf Dauern nicht mehr kontrollierbar sind. Deswegen müssen wir besonders südlichen Euro-Ländern die Möglichkeit geben, in der Währungsfrage flexibler zu werden. Für viele Staaten ist der Euro zu starr und zu unflexibel, sie brauchen dringend auf- und abwertbare Währungen.

Und was wollen Sie dem entgegensetzen? 

Schünemann: Die Möglichkeit zur Rückkehr in kleinere Währungsräume, z. B. durch die Wiedereinführung nationaler Währungen oder eine Aufteilung der Euro-Zone z. B. in einen Nord- und einen Süd-Euro.

Aber der Riss, der sich schon jetzt durch Europa zieht, würde sich dann doch vermutlich nur noch vertiefen, oder?

Schünemann: Der wirtschaftliche Riss war doch schon vor der Einführung des Euro vorhanden. Der Traum von der Gleichheit aller Länder Europas ist gefährlich naiv. Die Realität sieht anders aus. Soziale, wirtschaftliche und kulturelle Unterschiede hat es in der Geschichte Europas schon immer gegeben. Wirtschaftlich muss jedes Land so flexibel geführt werden, dass es für Unternehmen und Arbeitnehmer Anreize schafft. Nur so ist die notwendige soziale Gerechtigkeit möglich. Dazu zählen aber nicht Korruption, unsolide Staatsfinanzen und Steuergeschenke.

SoFFin, EFSF, ESM und ein Rettungspaket nach dem anderen – glauben Sie, die Wähler hören überhaupt noch zu, wenn es um den Euro geht?

Schünemann: Nein, ich glaube, dass die Wähler und Bürger gar nicht mehr wissen, um welche Begriffe und Institutionen es sich dabei handelt. Genauso verhält es sich mit den Rettungssummen. Die Nullen und ob 16 oder 300 Mrd. Euro – das kann doch niemand mehr nachvollziehen.

Nach dem Vorwurf, von rechts unterwandert zu sein, wurde Ihre Partei zuletzt erst als Professoren-Partei und dann als marktradikal bezeichnet. Was ist denn die „Alternative für Deutschland“ wirklich?

Schünemann: Eine klassische Bürgerbewegung.

Ist der Euro als Thema für die Bundestagswahlen nicht etwas dünnbrüstig?

Schünemann: Wir haben doch schon jetzt wesentlich mehr Themen als nur den Euro. Zum Beispiel stehen wir für Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild, bundesweit einheitliche Bildungsstandards, bezahlbare Energie, ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, die Vereinfachung des Steuerrechts, ein kinder- und familienfreundliches Deutschland. Und Renten dürfen nach unserer Überzeugung nicht je nach Kassenlage gezahlt werden. Was wir gar nicht wollen, ist ein zentralisiertes, entdemokratisiertes Europa, das bei so essentiellen Themen wie der Verwendung der Staatseinnahmen die nationalen Parlamente entmündigt.

Wie man hört, haben Sie ja sehr viel Zulauf aus allen etablierten Parteien. Dem einenden Faktor der Ablehnung der Euro-“Rettung“ um jeden Preis dürften da doch sehr viele andere Themen gegenüberstehen, bei denen Sie unmöglich auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ist das kein K.O.-Kriterium?

Zurzeit haben wir noch keine Möglichkeit zu prüfen, was für uns Bürger schlimmer ist: Es wird uns ja nicht in Zahlen mitgeteilt, wie hoch die Rettungskosten noch werden bzw. was ein Ausstieg kosten würde. Ich vermute, wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber das müssen wir den Bürgern vermitteln und klar machen. Zudem darf ich wiederholen: Unsere Themen erschöpfen sich ja nicht in der Ablehnung der Euro-Rettung! Die Wähler und Bürger dieses Landes wollen und müssen wieder gehört, verstanden und in wichtige Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Es kann nicht sein, dass Politik in diesem Land nur noch den Interessen von Minderheiten dient.

Ende des Interviews, für das ich mich herzlich bedanke.

 

Ich will die Aussagen nicht kommentieren. Aber wie es aussieht, könnte die neue Partei bei der Bundestagswahl nun durchaus „nebenbei“ das in die Wege leiten, was die Bundesregierung von der Einführung der Gemeinschaftswährung bis heute stets wirkungsvoll verhindert hat: ein Plebiszit zum Euro und seiner Rettung. Man darf gespannt sein.

Wenn Anleger wie in der vergangenen Woche miserable Wirtschaftsdaten zu Kaufargumenten umbiegen, obwohl es wie ein offenes Buch vor ihnen liegt, dass all das schöne neue virtuelle Geld die Wirtschaft nicht mehr auf den Wachstumskurs schieben kann, muss natürlich überlegt werden, was eine Neuordnung des Euro-Raums denn so alles mit sich brächte.

Die Lissabon-/Maastricht-Verträge, in denen fehlerhafterweise keinerlei Exit-Klausel vorgesehen ist, helfen da nicht weiter, zumal sie bis jetzt von denen, die sie aus der Taufe gehoben haben, dermaßen oft gebrochen wurden, dass es schon erstaunt, heute keinen Juristen zu sehen, der sich in die Geschichtsbücher Europas hinein prozessieren will. Und erst recht keinen Gerichtshof, vor dem seine Klagen Aussicht auf Erfolg hätten. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg als oberster Gerichtshof der EU hat sich zwar in Art. 19 Abs. 1 EUV die „Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der Verträge“ auf seine Fahne geschrieben, trat mit dieser Aufgabe der verfassungsmäßigen Kontrolle des Gesetzgebers und der Regierung bis jetzt praktisch nie in Erscheinung. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass es eine europäische Verfassung ja bis heute immer noch nicht gibt. Eines aber dürfte klar sein: So wie jetzt geht es nicht weiter. Und klar sein müsste auch, dass ein „Rückbau“ des Euro, wenn er auch nur etwas weniger dilettantisch durchgeführt wird als seine Einführung, keinesfalls den heute allerorten an die Wand gemalten wirtschaftlichen Kollaps bedeuten dürfte. 1959 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet, die 1993 in EG umbenannt und im Dezember 2009 durch den Vertrag von Lissabon abgelöst wurde. Ab dem Ende der 40er Jahre bis zur ersten „Ölkrise“ 1973 aber fand das statt, was Ökonomen noch heute als das deutsche „Wirtschaftswunder“ bezeichnen und bestaunen.

Einen Euro gab es damals nicht, wohl aber nationale Währungen, die über Auf- und Abwertung und eine damals noch funktionstüchtige Zinspolitik wirtschaftliche Ungleichgewichte und unterschiedliche Inflationsraten wirkungsvoll ausbalancieren konnten. Wer behauptet, Deutschlands Wirtschaft stehe und falle mit dem Euro, der betreibt nichts Anderes als geschichtsverschweigende Volksverdummung und redet die Stärke der deutschen Wirtschaft klein.

Musterknabe Deutsche Wirtschaft 

Dass die deutschen Exporte im Euroraum vom Euro profitiert haben, ist unbestreitbar. Gut 40 Prozent der deutschen Ausfuhren gehen in andere Euro-Länder, während der heimische Export beispielsweise nach China meist völlig überschätzt wird. Selbst die Niederlande ordern mehr deutsche Waren als das Reich der Mitte.

Deutschland als extrem exportabhängige Wirtschaft muss also ein ureigenes Interesse an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit seiner Handelspartner gerade auch im Euroraum haben. Und jede „Reformpolitik“, die den Zielländern deutscher Ausfuhren Rezession und abstürzende Kaufkraft beschert, richtet sich folgerichtig nicht nur gegen die Wirtschaftskraft dieser Länder, sondern auch gegen die Deutschlands selbst.

Bis jetzt haben die Spuren dieser Entwicklung noch nicht auf die Handelsbilanz durchgeschlagen. Ich möchte aber noch einmal auf den Baltic Dry-Index verweisen, der die Transporte von Basisrohstoffen auf den Weltmeeren erfasst. Da über 90 Prozent des Welthandels per Schiff abgewickelt werden, ist der Baltic Dry ein hervorragender Frühindikator für die Weltwirtschaft.

Auch wenn berücksichtigt werden muss, dass die Aussage des Indikators durch heute nicht genutzte Überkapazitäten in der Tonnage etwas relativiert wird, ist es doch erschreckend, dass wir uns heute fast schon wieder auf dem Tiefpunkt der Finanzkrise von Ende 2008/Anfang 2009 wiederfinden. Wer am Baltic Dry-Index zweifelt, findet im HARPEX, der ganz präzise die Nachfrage nach Container-Transporten misst, einen weiteren Beleg für den tatsächlichen Zustand der Weltwirtschaft. Das Zehnjahreshoch des HARPEX lag bei 1.839, am Freitag ging er mit 391 ins Wochenende.

Natürlich ist es jedem unbenommen, sich über oder auch auf Leitzinssenkungen zu freuen. Nur wäre es in Anbetracht der in dieser Woche veröffentlichen Wirtschaftsdaten wie auch der Entwicklung des Baltic Dry-Index und des HARPEX sicherlich an der Zeit einzugestehen, dass all das in die Billionen reichende neue, virtuelle Geld eben nicht imstande ist, die Weltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Denn die Leitzinsen befinden sich nun schon seit über fünf Jahren auf bzw. (inflationsbereinigt) unter null Prozent.

Wer heute immer noch eine klammheimliche Freude darüber empfi ndet, wenn miese Konjunkturdaten einer Notenbank vielleicht noch einmal einen weiteren Zinsabschlag von 0,25 Prozentpunkten  abtrotzen, der will nicht sehen, was er sehen könnte.

Wall Street zieht DAX weiter aufwärts

Ich hatte hier ja immer wieder betont, dass sich der DAX seit seiner Einführung noch nie von den Trends der Wall Street abkoppeln konnte. Könnte er es, müsste der Deutsche Aktienindex heute um einiges über dem Dow Jones notieren, einfach weil die heimische Wirtschaft hier um Längen runder läuft als die der USA.

Der abgebildete Chart zeigt die gesamte, im März 2009 gestartete Aufwärtsbewegung, die ja bis heute intakt ist. Ebenso gut ließe sich aber auch ein auf Sekundenbasis geführter Tickchart oder aber ein über Jahrzehnte zurück reichender Monatschart abbilden.

Ohne die Wall Street kann und wird der DAX keinen neuen Trend entwickeln. Einen großen Fischfang werden die Bären also erst dann starten können, wenn es neue Verkaufssignale von der Wall Street gibt. Aus rein fundamentalem Blickwinkel dürfte das der Fall sein, sobald die Federal Reserve das Ende ihres Liquiditätsexzesses anzudeuten beginnt.

Da die Börse aber bekanntermaßen ein Vorwegnahmemechanismus ist, sollte sich bis dahin niemand in Sicherheit wiegen. Denn die gibt es an den Finanzmärkten nicht. Und damit kommen wir zu einem guten alten Bekannten, dem Chart der Nachfrage nach Börsenkrediten in den USA. Ich hatte ja wiederholt unterstrichen, dass es keinen anderen Indikator gibt, dessen Trendwenden dermaßen perfekt mit den großen Wendepunkten der Wall Street übereinstimmen.

Aktuell hat der Kauf von Aktien „auf Pump“ den zweithöchsten jemals gemessenen Stand erreicht.  Noch zuversichtlicher waren die Akteure nur im August 2007, womit sie punktgenau ins fallende Messer der exakt zu diesem Zeitpunkt publik werdenden US-Subprime- Krise griffen …

 

Edelmetalle: Vorsicht, Vorsicht!

Abschließend noch einmal zu den Edelmetallen. Im erneut aktualisierten Chart sehen Sie, dass sich die Stimmung der Goldanalysten im Wochenvergleich erneut verschlechtert hat. Der Trendbruch ist perfekt. Wundern Sie sich also nicht, wenn die Zwischenrallye bei Gold und Silber jetzt sofort wieder endet!

 

Viel Erfolg und beste Grüße

Axel Retz

www.private-profits.de

 

 

Axel Retz ist seit über 25 Jahren als Chefredakteur von Börsenmagazinen und Börsendiensten tätig und betreibt das Portal private-profits. Konservative Anleger finden dort seit Jahren bewährte, treffsichere Strategien zur Outperformance der Märkte in Hausse- und Baissephasen. Aggressivere Trader finden alle notwendigen Tools, um mit kleinem Einsatz kurzfristige Gewinne zu erzielen. „Phasen, in denen sich keine Gewinne erzielen lassen, das sind die Seitwärtsmärkte. Aber sie sind nichts anderes als Unterbrechungen im Trendverhalten. Technische oder fundamentale Analyse? Für mich macht es die Mischung!“

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Axel Retz ist seit über 25 Jahren als Chefredakteur von Börsenmagazinen und Börsendiensten tätig und betreibt das Portal private-profits. Konservative Anleger finden dort seit Jahren bewährte, treffsichere Strategien zur Outperformance der Märkte in Hausse- und Baissephasen. Aggressivere Trader finden alle notwendigen Tools, um mit kleinem Einsatz kurzfristige Gewinne zu erzielen. „Phasen, in denen sich keine Gewinne erzielen lassen, das sind die Seitwärtsmärkte. Aber sie sind nichts anderes als Unterbrechungen im Trendverhalten. Technische oder fundamentale Analyse? Für mich macht es die Mischung!“

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