banner ad
banner ad

Daimler, Commerzbank, Deutsche Bank – langfristig steigen die Risiken

Innerhalb von wenigen Tagen hat der DAX einen Großteil der Verluste seit Jahresbeginn aufgeholt, inzwischen winken sogar wieder fünfstellige Notierungen. Tagesbewegungen von mehreren hundert Punkten waren zuletzt keine Seltenheit, noch kräftiger fallen die Bewegungen bei den DAX-Werten wie Daimler, Deutsche Bank und Bayer aus. Auch in Zukunft ist nicht mit einer Beruhigung zu rechnen, eher im Gegenteil.

Crashs oder Korrekturen am Markt haben einen großen Vorteil – die Risiken liegen meist klar auf der Hand. Man kauft mit ungutem Gefühl, doch wird kurz- bis mittelfristig meist belohnt. Die vergangenen Wochen lieferten dafür wieder ein gutes Beispiel. “Kaufen wenn die Kanonen donnern” bleibt auch weiterhin eine gute Strategie. Gerade bei Werten, die überdurchschnittlich unter die Räder kommen, lohnt sich meist ein mutiger, antizyklischer Einstieg.

Gegen den Strom

Die Performance-Übersicht zeigt dies deutlich. Zuletzt entwickelten sich vor allem einige der bisher starken Werte wie Adidas, Fresenius Medical Care und Münchener Rück eher schwächer, während am Markt zyklische Papiere gefragt waren. Aktien wie VW, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, BMW und Daimler glänzten mit steigender Relativer Stärke. Hier sollten Anleger nun aber nicht mehr einsteigen, die Top-Performer sind im Wochenvergleich zu schnell gestiegen und überkauft. Ähnlich ist auch der Gesamtmarkt einzuschätzen: Nach der jüngsten Rally notieren etwa 90 Prozent der DAX-Aktien über ihrer 21-Tage-Linie. Hier hat es sich in der Vergangenheit nahezu immer bewährt, mutig einzusteigen, wenn die Quote unter 15 Prozent liegt. Im Chart-Webinar am Abend werde ich diese einfache Strategie noch ausführlicher beschreiben – anmelden können Sie sich hier.

Wer das Chart-Webinar schon länger verfolgt, darf als kleinen Dank seine Stimme für Ayondo bei der diesjährigen Brokerwahl einsetzen. Einfach hier abstimmen.

Quelle: Index Radar

Quelle: Index Radar

In eine ähnliche Richtung weist auch der VDAX New. Seit Mitte Februar ist das Angstbarometer um gut zehn Prozentpunkte auf derzeit etwa 25 Prozent gefallen. An den Terminmärkten rechnen die Profis somit für die kommenden vier Wochen mit einer Schwankungsbreite beim DAX von rund 700 Punkten. Übertragen auf den aktuellen Indexstand liegt der erwartete Korridor somit zwischen 9000 bis 10.400 Zählern.

Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder <Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder <Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

 

Unter der Oberfläche steigt die Temperatur

Historisch gesehen liegt die Volatilität zwar immer noch auf einem erhöhten Niveau und lässt eher eine anhaltende Marktberuhigung erwarten. Skeptisch stimmt aber die Tatsache, dass die Hoch- und Tiefpunkte der Volatilität tendenziell steigen (im Chart dargestellt mit dem VDAX). Seit wenigen Jahren nimmt die Nervosität am Markt zu, offenbar rechnen einige Akteure mit stärkeren Schwankungen in der Zukunft. Auch jetzt sollten Anleger wieder sehr vorsichtig werden, denn der Vola-Index notiert an einem möglichen temporären Tiefpunkt. Dies muss nicht zwingend auf eine Kurskorrektur hinweisen, größere Bewegungen sind aber durchaus zu erwarten.

Posted in: Aktien, Deutschland

About the Author:

Franz-Georg Wenner ist regelmäßiger Gast beim Deutschen Anlegerfernsehen und gern gesehener Vortragsredner. Er hält regelmäßig Webinare und referierte unter anderem beim Verein Technischer Analysten Deutschlands (VTAD). Bei BÖRSE ONLINE war er sechs Jahre Online-Koordinator und Redakteur mit den Schwerpunkten Nebenwerte Deutschland, Zertifikate und Technische Analyse. Zusätzlich betreute er für die Commerzbank den Zertifikate-Newsletter ideas daily. Bereits seine Diplomarbeit im Fachbereich BWL der Uni Düsseldorf beschäftigte sich mit der Intermarket-Analyse.

Post a Comment

banner ad