banner ad
banner ad

Barrick Gold – es fehlt nur ein Dollar bis zur Explosion

Fundamental betrachtet ist die Investmentstory bei Barrick Gold schnell erzählt. Doch die Geschäftsentwicklung ist derzeit nur ein Faktor, die für den Aktienkurs wichtig ist. Brisanter erscheint hingegen die charttechnische Ausgangslage.

 

Mit einer Goldproduktion von 1,39 Millionen Unzen im ersten Quartal lag der weltgrößte Goldproduzent klar hinter den Erwartungen des Marktes von 1,49 Millionen Unzen. Auch der Gewinn von 0,05 Dollar je Aktie passte nicht, hier hatten Analysten mit 0,09 Dollar gerechnet. Immerhin blieben die mittelfristigen Ziele unverändert. Im Gesamtjahr will Barrick 6,2 bis 6,6 Millionen Unzen aus der Erde holen, die Kosten sollen zwischen 860 bis 895 Dollar je Unze betragen. Damit liegt Barrick deutlich unter dem Schnitt der großen Konkurrenten, der bei 980 Dollar je Unzen liegt. Zugleich soll die Nettoverschuldung um drei Mrd. Dollar sinken. Aktionäre erhalten eine Quartalsdividende von 0,05 Dollar, was auf das Gesamtjahr gesehen 0,20 Dollar entspricht. Zwischenfazit: Überzeugende Zahlen sehen anders aus, immerhin besteht aber Grund genug, dass die Daten in Zukunft besser ausfallen könnten. Der geplante starke Schuldenabbau, die klare Fokussierung auf das Goldgeschäft und die deutliche Verbesserung des Cash flows dürften sich positiv auswirken.  

Bodenformation im Blick 

Bis die nächsten Quartalszahlen veröffentlicht werden, sorgt die Charttechniker für Spannung. Im Kursbild ist der Verlauf der Aktie von Barrick Gold sowie darunter der Goldpreis abgetragen. Hier zeigt sich deutlich eine enge Korrelation. Wichtige Wendepunkte beim Edelmetall führten nahezu immer zu einem neuen Impuls bei der Aktie. Eine kleine Divergenz ist erst seit Anfang April zu erkennen. Während der Goldpreis in einer engen Spanne zwischen 1175 bis 1225 Dollar dümpelt, kletterte der Dividendenwert von zwölf auf 13 Dollar.

Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Der Bereich um 13 bis 14 Dollar ist nun sehr entscheidend für die weitere Entwicklung. Hier liegen zahlreiche Umkehrpunkte der vergangenen Monate. Von oben drückt zudem die fallende 200-Tage-Linie und stellt eine zusätzliche Belastung dar. Sollten diese Hürden aber aus dem Weg geräumt werden, wendet sich das Blatt. Oberhalb von 14 Dollar wäre ein Doppel-Boden und somit eine klassische Trendwendeformation nahezu lehrbuchmäßig abgeschlossen und dürfte zahlreiche Anleger in die Aktie locken. Allein aus der Höhe des Kursmusters errechnet sich ein theoretisches Ziel von knapp 20 Dollar. Vorgelagert könnte der Wert bei 15 bis 15,50 Dollar eine Pause einlegen.

Sollte der Sprung hingegen nicht bald gelingen, verliert der seit Mitte März bestehende Aufwärtsimpuls deutlich an Relevanz. Aufgrund der als sehr hartnäckig einzuschätzenden Barrieren ist dieses Szenario mindestens gleich wahrscheinlich. Eine Seiwärtsbewegung zwischen 12 bis 14 Dollar wäre die Folge. Da von fundamentaler Seite kurzfristig kaum die nötigen Impulse zu erwarten sind, sollten Barrick-Fans den Goldpreis beachten. Spätestens ab Kursen oberhalb von 1225 Dollar dürfte die 14er-Marke in Angriff genommen werden.

Mit Barrick Gold und vielen weiteren heißen Charts haben wir uns auch im gestrigen Webinar beschäftigt. Zur Aufzeichnung einfach auf das Bild klicken.

 webinar0605

 In der kommenden Woche rücken besonders die Banken in den Fokus. Anmelden können Sie sich hier, vorher gibt’s heute noch eine Runde mit Stefan Risse bei “GibIhmSauRiß“.

 

 

 

About the Author:

Franz-Georg Wenner ist regelmäßiger Gast beim Deutschen Anlegerfernsehen und gern gesehener Vortragsredner. Er hält regelmäßig Webinare und referierte unter anderem beim Verein Technischer Analysten Deutschlands (VTAD). Bei BÖRSE ONLINE war er sechs Jahre Online-Koordinator und Redakteur mit den Schwerpunkten Nebenwerte Deutschland, Zertifikate und Technische Analyse. Zusätzlich betreute er für die Commerzbank den Zertifikate-Newsletter ideas daily. Bereits seine Diplomarbeit im Fachbereich BWL der Uni Düsseldorf beschäftigte sich mit der Intermarket-Analyse.

Post a Comment

banner ad